Systemvergleich 90° Einachslenkung – 45° Allradlenkung


Es ist einfach, das Konzept der 90° Einachslenkung zu verstehen. Diese Ausarbeitung zeigt ihre Überlegenheit  gegenüber einer 45° Allradlenkung.

Die 90° Lenkung bedeutet, dass ein gelenktes Rad um 90° gelenkt wird und mit der Hinterachse einen rechten Winkel bildet. Das Gerät kann dadurch auf der Stelle drehen mit dem Hinterachsrad als Kreismittelpunkt. Vergleichbar mit einem Blatt Papier, das mit dem Finger an einer Ecke gehalten und flach liegend um diese Ecke gedreht wird. Der äußere Radius ist die Diagonale zwischen den beiden Rädern (Ecken des Papiers).

Einparken ohne Schiff

Die 90° Einachslenkung ist logisch und für den Fahrer einfach zu verstehen. Der Fahrer muss keine großartigen Berechnungen und Überlegungen, anstellen, da er lediglich das Hinterrad, um das das Gerät drehen soll, in einen rechten Winkel auf die zu fahrende Spur stellt und dann die Lenkung voll einschlägt. Das innere Rad steht dann 90° zu diesem Rad. Ist das Gerät in einer Flucht mit der Fahrspur, werden die Vorderachsräder wieder geradeaus gelenkt und das Gerät fährt geradeaus auf dieser Spur.  Bei einer 45° Allradlenkung muss der Fahrer vorausschauen und kalkulieren, wo das Gerät beim Lenken zu stehen kommt. Häufig ist mehrfaches weiteres Rangieren erforderlich bis sich das Gerät in der gewünschten Position befindet.

Natürlich muss nicht ständig der 90° Einschlag genutzt werden. Das Gerät kann selbstverständlich wie ein Auto auch mit geringeren Lenkbewegungen zu fahren, so dass jede Kurvenfahrt möglich ist.